Sie sind hier: girokonto-anbieter.de > Girokonto für Studenten
Dienstag, den 24. Mai 2016

Girokonto für Studenten – Kostenloses Studentenkonto


Mit Beginn des Studiums erhält das Thema Finanzen eine ganz neue Gewichtung. Studiengebühren, Fachliteratur, Lebensunterhalt und vielleicht die erste eigene Bude schlagen sich spürbar auf das Budget nieder. Deshalb ist es umso wichtiger, den Überblick zu behalten. Das funktioniert nur mit einem eigenen Girokonto. Das Problem ist dabei weniger, ein Konto zu haben, sondern vielmehr das richtige Konto zu finden. Daher lohnt sich auch beim Girokonto für Studenten ein Vergleich, um möglichst viel Leistung für wenig Geld oder – noch besser – kostenlos zu erhalten.

Kontoführungsgebührenbefreiung

Um die reinen Kontoführungsgebühren müssen sich Studierende keine Gedanken machen. Alle Banken und Sparkassen räumen jungen Kunden, die noch zur Schule gehen, in der ersten Ausbildung sind oder studieren, eine Befreiung von den Kontoführungsgebühren ein. Statt drei, vier oder fünf Euro im Monat zahlen Studenten für das Konto keinen Cent. Allerdings gelten je nach Bank unterschiedliche Vorgaben. Teilweise arbeiten die Unternehmen mit Altersgrenzen. Das heißt, die Kontoführungsgebühren werden beispielsweise nur bis zum 25. Lebensjahr erlassen. Unabhängig davon: Wichtig ist es, der Bank nachzuweisen, dass man sich noch im Studium befindet. Die Semesterbescheinigung der Universität oder Fachhochschule reicht dazu meistens vollkommen aus.



Dispokredit für Studierende

Soll für das Studentenkonto auch ein Dispokredit eingerichtet werden, um etwas mehr finanziellen Freiraum zu haben, fallen die Konditionen der Banken ebenfalls unterschiedlich aus. Die Spanne reicht von bonitätsabhängig bis pauschal 500 Euro. Grundsätzlich sollten sich Studierende aber keine allzu großen Hoffnungen machen, dass der Dispo besonders üppig ausfällt. Die meisten Kreditinstitute beobachten erst, wie sich die Finanzen entwickeln, und erlauben dann, das Konto innerhalb eines überschaubaren Rahmens zu überziehen. Bisweilen wird das Limit auch sukzessive angepasst, wenn der Kunde fragt oder ein ausreichend hohes Einkommen aus Nebenjobs und/oder BAföG vorhanden ist.

Mehrwerte für Studenten

Zusätzlich zum Girokonto halten die meisten Banken eine Reihe sogenannter Mehrwerte bereit. Das kann ein Tagesgeldkonto sein, ein Depot oder auch eine Kreditkarte. Während das kostenlose Wertpapierdepot für Studenten nur bedingt von Interesse ist und in der Regel auch nicht sonderlich aktiv genutzt wird, machen Tagesgeld und Kreditkarte durchaus Sinn. Die Produkte werden als Komplett-Paket angeboten. Hierbei sollte vor allem auf mögliche Kosten geachtet werden. Nur weil das Girokonto kostenlos ist, muss nicht auch die VISA- oder MasterCard völlig gebührenfrei sein. Bisweilen entfällt die Jahresgebühr nur während der ersten zwölf Monate. Besser ist es, wenn die Karte komplett kostenfrei ist. Benötigt wird sie unter anderem bei Auslandsaufenthalten, bei Studienausflügen oder im Urlaub. Idealerweise bietet sie eine Reihe von Rabatten oder Vorteilen, wenn zum Beispiel der nächste Kinobesuch bargeldlos bezahlt wird. Das Tagesgeldkonto bildet die perfekte Ergänzung, wenn doch mal ein paar Euro gespart werden können.

Studentenkonten vergleichen

Welche dieser Leistungen inklusive sind und wofür gegebenenfalls extra gezahlt werden muss, kann vorab bequem und innerhalb kürzester Zeit über einen Studentenkonto-Vergleich in Erfahrung gebracht werden. Der Fokus sollte dabei vor allem auf den Kosten liegen, um das Budget zu schonen. Ob es sich um eine Direktbank handelt oder Banken, die eigene Filialen unterhalten, ist dabei eher unerheblich. Denn für Studentinnen und Studenten stellt es normalerweise kein Problem dar, die Finanzen online zu verwalten – zumal auch die meisten Banken vor Ort inzwischen Onlinebanking anbieten und zum Teil auch voraussetzen. Berücksichtigt werden sollten zudem die genauen Konditionen beim Studenten Girokonto, etwa ob eine Altersgrenze vorgegeben wird, und wie teuer oder günstig das Konto nach Ende des Studiums ist. Durch das passende Konto kann man sich unter Umständen einen späteren Kontowechsel sparen.

Tipps zum Studentenkonto

Banken sind bei Studierenden sehr entgegenkommend, insbesondere bei den sonst gängigen Gebühren. Daher ist ratsam, ohne erst mehrmals aufgefordert werden zu müssen, den Studiennachweis einzureichen. Dadurch lässt sich unangenehmen Nachfragen und Konsequenzen vorbeugen. Noch wichtiger wird es, von sich aus Kontakt zur Bank zu suchen, wenn größere Anschaffungen oder Ausgaben (Umzug, Auslandssemester) ins Haus stehen und der Dispo bzw. das Konto überzogen werden könnte. Viele Berater haben ein offenes Ohr für solche Probleme und zeigen statt des erhobenen Zeigefingers einen Lösungsweg auf – wenn man die Bank als Partner versteht und sich an die Spielregeln hält.

1822direkt
 
Bild © lightpoet - Fotolia.com